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FAQ

Mal ehrlich: Es gibt wohl niemanden, der wirklich alle Begriffe beherrscht. Und doch ist es wichtig, sich über die genauen Bedeutungen im Klaren zu sein. Im folgenden einige gebräuchliche und auch weniger oft verwendete Begriffe mit Erläuterungen.

Sollten Sie bei uns nicht alles finden, versuchen Sie es unter  www.wikipedia.de.

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Acrobat

Multimedia-Autorensystem (multimedia) von Adobe Systems zum Erstellen von aufwändigen, gestaltungsintensiven Präsentationen. Das Dokumentenformat ist zu erkennen an der Dateinamenerweiterung (filename extension) .pdf und lässt sich mit dem kostenlos im Internet erhältlichen Acrobat Reader betrachten.

Additive Farben

Additive Farben entstehen durch die Addition von Licht unterschiedlicher Farbe. Mit den so genannten Grundfarben Rot, Grün und Blau lassen sich in der Theorie alle sichtbaren Farben bilden, wobei alle drei Farben zu gleichen Teilen übereinander projeziert Weiß ergeben. Das farbige Sehen des Menschen arbeitet mit rot-, grün- und blauempfindlichen Sinneszellen. Treffen beispielsweise rote und grüne Lichtstrahlen auf die entsprechenden Empfangszellen des Auges, so ergibt dies die Mischfarbe Gelb. Werden alle drei Farbempfänger erregt, dann sieht das Auge Weiß. Das gängige, vor allem bei Bildschirmen und Scannern eingesetzte additive Farbmodell RGB verwendet diese Grundfarben. Durch Mischen von je zwei dieser Farben zu gleichen Anteilen entstehen als Sekundärfarben Cyan, Magenta und Gelb, die ihrerseits die Grundfarben des subtraktiven Farbmodells CMYK bilden.

Additive Farbmischung

Unter additiver Farbmischung versteht man die Erzeugung von Farben durch die Addition von Licht unterschiedlicher Farbe. Bildschirme verwenden dazu verschiedenfarbige Lichtpunkte, die durch das begrenzte Auflösungsvermögen des menschlichen Auges zu einem Farbeindruck zusammenfließen, welcher der Summe der Einzelfarben entspricht.

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Adobe

Adobe Systems Incorporated mit Sitz in San José/Kalifornien ist ein führender Software-Hersteller im Bereich Grafik und Bildbearbeitung. Zu den Produkten des 1982 gegründeten Unternehmens zählen das Bildbearbeitungsprogramm ‚Photoshop‘, das Zeichenprogramm ‚Illustrator‘ sowie die Desktop-Publishing-Programme ‚Indesign‘ und ‚Pagemaker‘. Von Adobe stammen auch die Seitenbeschreibungssprache ‚Postscript‘ sowie das geräteunabhängige Datenformat ‚PDF‘ (Portable Document Format).

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Akkolade

In der Typographie bezeichnet man die geschweifte Klammer „{ }“ mit Akkolade.

Akzidenz

Lat. accidens - das Zufällige, das Veränderliche. Bezeichnung für Drucksachen kleineren Umfangs für Privatpersonen, Betriebe, Verwaltungen etc. Zeitungen, Zeitschriften und Werke sind keine Akzidenzen. Die Bezeichnung Akzidenz bürgerte sich dadurch ein, dass die Drucker im 15. Jahrhundert in der Regel hauptsächlich mit der Herstellung von Büchern beschäftigt waren und andere Arbeiten, eben Akzidenzarbeiten nur gelegentlich anfielen. Die vermutlich älteste Akzidenzdrucksache und das älteste gedruckte Formular sind die Ablassbriefe der römischen Kirche im 15. Jahrhundert.

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Altarfalz

Auch Gatefold oder Fensterfalz genannt. Bei dieser Falzart wird ein Blatt so gefaltet, dass zwei Flügel entstehen, die von einer weiteren Seite zu öffnen sind. Man unterscheidet zwischen Zwei- und Dreibruchfalz.

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Andruck

Der Andruck – auch Maschinen-Proof genannt – dient dazu, das zu erwartende Druckergebnis gleichsam in einem Probelauf unmittelbar an der Druckmaschine zu kontrollieren.

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Anlage

Bezeichnung für Dateien, die UUencodiert (UUencode), nach dem MIME-Standard oder in anderen Kodierungen als Teil einer E-Mail (e-mail) verschickt werden. Jede Art von Datei kann als Anlage verschickt werden; zumeist werden Attachments zu einem Archiv (archive) gepackt, vor allem, wenn es sich um große Dateien handelt. Die größte Gefahr eines Virenbefalls (virus) durch über das Internet empfangene E-Mails geht von den Anlagen aus.

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Antiqua-Schrift

Als Antiqua-Schriften bezeichnet man Schriftarten, deren Buchstaben an den Strichenden kleine Endstriche (Serifen) tragen. Die Grundform der Antiqua-Schriften geht direkt auf die antike römische Capitalis-Schrift zurück: Die Großbuchstaben sind der römischen Schrift entlehnt, die Kleinbuchstaben (Gemeine) stammen von der karolingischen Minuskel. Neben den Serifen sind wechselnde Strichstärke häufiges Merkmal der Antiqua-Schriften. Ihr Vorteil: Sie lassen sich in Lauftexten besonders gut lesen. Berühmte Beispiele sind die Times (als klassisches Vorbild), die Bodoni und die Garamond.

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ASCII

Der in den USA standardisierte American Standard Code for Information Interchange, abgekürzt ASCII dient dazu, Buchstaben und Zahlzeichen zur elektronischen Speicherung und Verarbeitung als Zahlen zu kodieren. Dies erfolgte zunächst mit Binärzahlen mit sieben Ziffern (sieben Bit), mit denen sich insgesamt 128 Zeichen darstellen lassen, später mit 8-Bit-Zahlen, welche die Darstellung von 256 Zeichen erlauben. In letzter Zeit setzt sich die Unicode-Darstellung mit 16-Bit-Zahlen durch. Damit lassen sich 65.536 verschiedene Zeichen darstellen.

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Autograph

Der Begriff stammt aus dem Griechischen („selbstgeschrieben") und bezeichnet ein Schriftstück, das sein Verfasser mit eigener Hand geschrieben oder zumindest eigenhändig unterschrieben hat. Seit dem Ende des 16. Jahrhunderts gibt es Sammlungen von Autographen bekannter Persönlichkeiten und auch einen entsprechenden Handel mit diesen Dokumenten.

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Autotypie

Mit Autotypie bezeichnet man ein durch Rasterung für den Druck aufbereitetes Halbtonbild. Es handelt sich dabei eigentlich um eine reine Schwarzweiß- beziehungsweise Volltonvorlage, bei der die Rasterung Halbtöne vortäuscht. Als Erfinder der Autotypie gilt der Nürnberger Georg Meisenbach (1841-1912), der 1882 ein von ihm produziertes Raster zum Patent anmeldete (DRP 22244).

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Beschnitt

Beschnitt heißt der Papierrand eines Druckerzeugnisses, der über die für das Endprodukt vorgesehenen Maße hinausgeht. Dieser Rand ermöglicht es, im letzten Arbeitsgang durch Beschneiden alle Seiten eines Buches oder einer Zeitschrift auf gleiche Größe zu bringen.

Bilderdruckpapier

Bilderdruckpapier besteht aus Zellstoff, gegebenenfalls mit geringem Holzanteil und ist gestrichen, oft auch satiniert. Es bietet ähnliche Opazität wie holzhaltige Sorten sowie hohe Alterungsbeständigkeit und vergilbt nicht.

Bit

Das Bit (engl. Kurzform für binary digit – Binärziffer) ist die kleinstmögliche Informationseinheit. Ein Bit kann nur zwei Zustände einnehmen (1/0, ja/nein, an/aus etc.) und dient auch als Basis für das von allen Computern intern verwendete duale Zahlensystem. Damit ist das Bit die fundamentale Größe für die elektronische Datenverarbeitung und -kommunikation.

Bitmap

Einfachstes Grafikformat, bei dem die Bildpunkte innerhalb eines zweidimensionalen Koordinatensystems mit einem x, y-Wert (Lage des Bildpunktes) und einem Farbwert beschrieben werden.

Blindprägung

Mit Blindprägung bezeichnet man eine Papierverarbeitung innerhalb des Druckprozesses, bei der eine Gravur und eine passend gegenüberliegende Matrize unter hohem Druck eine Prägung im Papier erzeugen. Prägungen mit erhabenem Motiv heißen Hochprägungen, solche mit vertieftem Motiv Tiefprägungen. Daneben gibt es mehrstufige Prägungen, bei dem das Motiv verschiedene Ebenen enthält, und Reliefprägungen, die mit dreidimensionalen Verläufen einen räumlichen Effekt erzeugen. Durch Auftragen und Einschmelzen spezieller Pulvermaterialien lässt sich eine Hochprägung auch simulieren.

Blindtext

Mit Blindtext bezeichnet man Text ohne oder mit unsinnigem Inhalt, der in gestalteten Seiten den beabsichtigten typografischen Eindruck vermitteln soll oder als Platzhalter dient. Blindtext sollte unmittelbar als ungültig erkennbar sein, andernfalls kann es – wie es zuweilen tatsächlich geschieht – dazu kommen, dass er fälschlicherweise als gültiger Text stehen gelassen und gedruckt wird.

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Bristolkarton

Mit Bristolkarton bezeichnet man Karton aus drei oder mehreren Lagen, bei dem die äußeren Lagen holzfrei sind, das innere Material dagegen Holz enthalten kann. Bristolkarton ist nicht gestrichen und damit ein Naturkarton, er ist stabil und lässt sich gut im Offsetverfahren bedrucken sowie weiterverarbeiten. Typische Einsatzbereiche sind Postkarten, Umschläge und Verpackungen.

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Broschur

Der Begriff Broschur stammt aus der Druckweiterverarbeitung und bezeichnet ein Buchbindeverfahren, bei dem der Umschlag direkt mit dem ein- oder mehrlagigen Block am Rücken verklebt oder geheftet ist. Der Umschlag hat dabei im Allgemeinen dasselbe Format wie der Buchblock und besteht aus gleichartigem Material wie der Innenteil oder aus Karton. Ursprünglich galt die Broschur als provisorische Einbandform, die man verwendete, bevor der Käufer des Buches sich für einen hochwertigen und oftmals sehr teuren Bucheinband entschied. Heute ist diese Bindetechnik als kostengünstige maschinelle Produktion auf eine endgültige Gebrauchsform des Druckerzeugnisses (Broschüre) abgestimmt.

Broschüre

Als Broschüre ist eine nicht periodisch erscheinende Publikation definiert, die fünf bis 48 Seiten umfasst und einen Papier- oder Kartonumschlag hat.

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B2B

Geschäftsprozess im E-Commerce, über den Unternehmen ihre Waren und Dienstleistungen anbieten und vertreiben können.

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B2C

Geschäftsprozess im E-Commerce , über den Verbraucher Waren und Dienstleistungen elektronisch über das Internet beziehen können. Tausende von Unternehmen vertreiben ihre Produkte bereits über das Internet. Das WWW wird zunehmend für die Auswahl von Geschäftspartnern und die Beschaffung von Waren und Dienstleistungen eingesetzt, weil es rund um die Uhr verfügbar ist und eine hohe Transparenz in Bezug auf Preise und Leistungsmerkmale bietet.

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Büttenpapier

Von Hand mit einem Sieb "aus der Bütte" geschöpftes Papier mit einem typischen, ungleichmäßigen und verlaufenden Rand. Es gibt heute auch imitierte, maschinell hergestellte Büttenpapiere.

Byte

Das Byte ist die kleinste adressierbare, das heißt einzeln ansprechbare Speichermenge in einem Computer. Ein Byte besteht aus acht Bit und kann damit 28 oder 256 verschiedene Werte annehmen. Damit lassen sich auch die Zeichensätze der meisten Sprachen in einem Byte kodieren. Daneben gewinnt die Kodierung von Zeichensätzen mit zwei Byte je Zeichen (Unicode) zunehmend an Bedeutung. Zwei Byte können zusammen 65 536 (216) verschiedene Werte annehmen, genug für sämtliche Zeichen aller wichtigen Sprachen der Welt. Die Kapazität von Speichermedien wird in Vielfachen von 210 beziehungsweise 1024 Byte angegeben: 1 KByte = 1024 Byte, 1 MByte = 1024 KByte, 1 GByte = 1024 MByte etc.

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Chinagras

Chinagras, auch Rheafaser genannt, ist ein aus der subtropischen Nesselpflanze Ramie gewonnenes Fasermaterial, das wegen seiner hohen Reinheit und Festigkeit zur Herstellung von Banknotenpapier dient.

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Chromopapier

Chromopapier nennt man holzhaltiges oder holzfreies Papier, das einseitig gestrichen ist. Der Strich ist stets wasserfest und im Hinblick auf gute Eignung für den Offsetdruck sowie für Präge-, Lackier- und Bronzierfähigkeit zusammengesetzt. Chromopapier wird überwiegend für Etiketten, Einwickler und Bezugpapiere eingesetzt.

Cleartype

Als Weiterentwicklung von Verfahren, wie sie die Schriftsoftware Truetype oder Adobe Type 1 verwenden, dient Cleartype zur Erzeugung eines möglichst klaren Schriftbildes auf Computerbildschirmen. Dazu wird vor allem das so genannte Anti-Aliasing eingesetzt, um durch die Bildpunkte des Monitors treppenförmig erscheinende Linien und Kanten zu glätten. Von Microsoft entwickelt, soll Cleartype speziell die Lesbarkeit von kleineren Schriften auf farbigen Flüssigkristallbildschirmen verbessern, wie sie für Laptop-Computer und „elektronische Bücher“ (E-Books) verwendet werden beziehungsweise vorgesehen sind.

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Client-Server

Beschreibt das Prinzip der Aufgabenbeziehungen in einem Netzwerk (network): Ein Computer, der Server (server), stellt anderen Computern, den Clients (client), die mit ihm durch ein Netzwerk oder eine Telefonleitung verbunden sind, seine Dienste zur Verfügung. Die Dienste können z. B. in der Bereitstellung von Datenbanken (database) bestehen oder der Vermittlung von E-Mails (e-mail). Typische Client-Server-Systeme sind Online-Dienste (online service provider) und das Internet. Technisches Bindeglied ist neben der Hardware (Leitungen) ein gemeinsames Protokoll (protocol).

CMYK

Mit CMYK (Abkürzung für Cyan, Magenta, Yellow, Black) bezeichnet man das in der Drucktechnik übliche Farbmodell, das die Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb verwendet. Als vierte "Farbe" wird zusätzlich Schwarz eingesetzt, das für einen optisch befriedigenden Schwarzton sorgt.

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Color Proof

Um die Farben eines Druckerzeugnisses in verbindlicher Weise vorab zu kontrollieren, dient der Color Proof. Er verursacht deutlich weniger Aufwand als ein Maschinen-Proof an der Druckmaschine selbst und lässt sich auch in räumlicher Entfernung vom Druckort anfertigen. Zudem sind Drucker, die zuverlässig hochwertige Farbdruckergebnisse liefern, in letzter Zeit stark im Preis gesunken. Voraussetzung für einen aussagekräftigen Color Proof ist aber die sichere Kontrolle des (elektronischen) Preprint-Prozesses mit einem Color-Management-System, das auch die verwendete Druckmaschine sowie das verwendete Papier einschließt.

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Content

Inhalt einer Website (site). Redaktionen und Firmen, die Websites mit Inhalten füllen, heißen entsprechend "content provider", im Deutschen häufig auch "Content-Anbieter" genannt. Auch die zweite Bedeutung des Wortes, nämlich "zufrieden (gestellt)", spielt hierbei zunehmend eine Rolle, da die Inhalte der Sites die User zufrieden stellen bzw. fesseln sollen. Hierbei gewinnt bei der Bewertung einer Website die strukturelle Aufbereitung zunehmend an Bedeutung.

Corporate Design (CD)

Corporate Design (CD) ist ein Teilbereich der Corporate Identity (CI) und beinhaltet das gesamte visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens oder einer Organisation. Dazu gehören sowohl die Gestaltung der Kommunikationsmittel (z. B. Firmenzeichen, Geschäftspapiere, Werbemittel, Verpackungen) als auch das Produktdesign.

Die Gestaltung aller Elemente des Corporate Design geschieht unter einheitlichen Gesichtspunkten, um bei jedem Kontakt einen Wiedererkennungseffekt zu erreichen.

Um eine möglichst effiziente Implementierung eines Corporate Designs gewährleisten zu können, werden die einzelnen visuellen Basiselemente sowie exemplarische Anwendungen in Form eines Corporate Design Manual dokumentiert und den Nutzern (Mitarbeitern, Partnern, Druckereien, Werbeagenturen etc.) zur Verfügung gestellt.

Als Erfinder des Corporate Designs gilt Peter Behrens, der zwischen 1907 und 1914 als künstlerischer Berater für die AEG zum ersten Mal ein einheitliches Unternehmens-Erscheinungsbild eingeführt hat.

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Corporate Identity (CI)

Corporate Identity (CI) bezeichnet das Selbstverständnis und das Erscheinungsbild eines Unternehmens. Die Merkmale der Corporate Identity ergeben sich entweder aus der Geschichte und den Traditionen eines Unternehmens oder werden geschaffen, um das Bild eines Unternehmens auf ein Unternehmensziel auszurichten.

Man unterscheidet dabei zwischen dem

  • Corporate Image (CIg), das Preis-, Produkt- und Werbestrategien umfasst,
  • dem Corporate Design (CD), also der visuellen Erscheinung,
  • dem Corporate Communication (CC), also der Unternehmenskommunikation und
  • dem Corporate Behaviour (CB), den Verhaltensweisen der Mitarbeiter untereinander und nach außen.

 

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Cookie

Kleine Textdatei, die von einer besuchten Webseite (World Wide Web) in einem vom Browser (browser) dafür vorgesehenen Verzeichnis auf der Festplatte des Users (user) erzeugt wird. Eine solche Datei protokolliert die Aktivitäten des Users in der besuchten Webseite. Viele Vorgänge im E-Commerce (electronic commerce) sind ohne diese von der Firma Netscape Communications Corporation eingeführten Technik nicht realisierbar, die jedoch aus Datensicherheitsgründen nicht unumstritten ist. So wird z. B. beim Online-Shopping der virtuelle Warenkorb, in den man eine beliebige Anzahl von Produkten legen kann, bevor man sich an die virtuelle Kasse begibt, um mit einer Kreditkarte die Gesamtsumme zu zahlen, in der Regel mit Cookies verwirklicht; vgl. ad server, spyware.

Datenbank

Eine Datenbank ist eine Sammlung von Informationen (Text, Zahlenmaterial, Bilder etc.), die mit Hilfe von Computern so abgelegt werden, dass das geordnete Wiederauffinden der Daten möglich ist. Die häufigste Datenbankart ist heute die relationale Datenbank, in der die Daten in Form von Tabellen (Relationen) vorliegen, die durch Indizes geordnet und untereinander verknüpft werden.

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Datenkompression

In der Computertechnik bezeichnet man mit Kompression die Verringerung des von Daten beanspruchten Speicherplatzes durch die Optimierung der binären Darstellung der Informationen. Je nach Art der Ausgangsdaten und ihrer Codierung lassen sich dabei Kompressionsraten von 1 zu 100 und mehr erreichen und so Speicherplatz oder Übertragungszeit sparen. Man unterscheidet zwischen Kompressionsverfahren, die mit (mehr oder weniger akzeptablem) Verlust an Informationen einhergehen, und verlustfreien Verfahren. Typische Verfahren mit Informationsverlusten sind JPEG für Bilder und MP3 für Musik. Verfahren zur Kompression numerischer Daten wie MNP5 und V.42bis für die Datenübertragung oder auch die Verdichtungsmethoden für Dateien (zip, lha, rar etc.) arbeiten aus naheliegenden Gründen verlustfrei.

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Direktmarketing

Unter den Begriff Direktmarketing fallen alle Aktivitäten von Unternehmen, potenzielle Kunden direkt anzusprechen und zu unmittelbaren Antworten zu veranlassen. Ein typisches Instrument des Dialogmarketings sind beispielsweise Mailings (personifizierte Anschreiben) mit diversen Antwortmöglichkeiten. Viele Werbefachleute sehen im Internet das Kundendialogmedium der Zukunft.

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Digitaldruck

Mit Digitaldruck bezeichnet man allgemein Druckverfahren, bei denen die Informationen direkt vom Computer aufs Papier gebracht werden, ohne dass eine Druckvorlage erzeugt wird. Dabei wird die Technologie des Farbdruckers mit der Mechanik einer Druckmaschine verbunden. Digitaldruck erreicht nicht die Qualität herkömmlicher Druckverfahren, ist bei kleinen Auflagen jedoch schneller und preisgünstiger und erlaubt auch spezielle Techniken wie personalisiertes Drucken oder Printing-on-Demand.

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Digitaler Chemischer Durchdruck (DCD)

Der chemische Durchdruck (Dampfdruck) ist ein mehrstufiger, industrieller Druckprozess. Nach der Erstellung der Druckschablonen (Siebe) über ein Projektionsverfahren wird mit speziell für jeden Auftrag angemischten Farbemulsionen gedruckt. Anschließend werden die Farben mittels überhitztem Dampf fixiert und überschüssige Farbe ausgewaschen. Hierdurch erhält der Druck seine Beständigkeit und Farbintensität.

Digitaler Pigmentdruck (DPD)

Im Innen- und Außenbereich wird heute auf Werbung mit Format gesetzt. Digitale Großbildwerbung findet in den unterschiedlichsten Varianten an Fassaden, auf Flughäfen und Bahnhöfen oder als kreative Gestaltungsidee auf Messen oder bei Veranstaltungen Anwendung. Für den Druck Ihrer Werbung im XXL-Format stehen die modernsten Ink-Jet-Printer für die digitale Großbildproduktion zur Verfügung.

Die Tintenstrahltropfen werden in Piezo-Technologie auf die verschiedenartigsten Substrate gebracht. Dabei können die unterschiedlichsten PVC-Planen, Netzgewebe oder auch Materialien mit textilem Charakter zum Einsatz kommen. Der Druck erfolgt auf Bahnbreiten bis zu 500 cm. Mittels Hochfrequenzschweißverfahren können die einzelnen bedruckten Bahnen verbunden werden, sodass praktisch jedes Endformat möglich ist.
Die hohe Lichtechtheit der Farben wird in einer Haltbarkeit von 1,5 bis 2 Jahren dokumentiert.
Durch eine zusätzliche Laminierung können die Drucke langfristig gegen mechanische Beanspruchung, UV-Strahlung sowie Chemikalien- und Witterungseinflüssen geschützt werden.

Digitale Signatur

Eine Digitale Signatur, auch "elektronische Unterschrift" genannt, ist eine Art "Siegel", die mit Hilfe einer Chipkarte, basierend auf kryptographischer Verschlüsselungssoftware (mathematische Verfahren) erstellt wird. In der elektronischen Kommunikation wird die Digitale Signatur eingesetzt, um die handschriftliche Unterschrift rechtsgültig ersetzen zu können, z.B. für die elektronische Steuererklärung, für das Homebanking oder für den elektronischen Handel (E-Commerce).

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Dimensionsstabilität

Die Dimensionsstabilität von Papier ist ein Maß dafür, inwieweit es bei Änderungen seiner Feuchtigkeit seine Abmessungen ändert. Dimensionsstabilität ist ein wichtiges Kriterium für die Eignung eines Papiers für den Mehrfarbendruck im Offsetverfahren.

DIN

Das Regelwerk Deutsche Industrie Norm legt Begriffe, Maße und Anwendungen im industriellen Bereich eindeutig fest. Einige wichtige DIN-Normen für den Offsetdruck sind zum Beispiel: DIN 16529 Begriffe Flachdruck, DIN 16544 Begriffe Reproduktionstechnik, DIN 16509 Farbskala nach DIN (kalte Skala), DIN 16539 Europa-Skala.

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DIN-Formate

Papiergrößen werden in Deutschland nach DIN 476 in die Reihen A (Drucksachen, Briefbögen, etc.), B (Schnellhefter und Ordner) und C (Umschläge, um Reihe A zu verschicken) eingeteilt. In DIN D sind Sonderformate beschrieben. Die DIN-Formate wurden 1922 vom Deutschen Normenausschuss geschaffen. Ihre Ausgangsgröße ist ein Rechteck mit einer Fläche von einem Quadratmeter. Die kleinere Seite des Bogens steht zur größeren im Verhältnis 1 zu Wurzel aus 2 (1,414...). Jedes Format ist doppelt oder halb so groß wie das benachbarte in der Reihe. Dabei entsteht das nächst kleinere Format jeweils durch Halbieren der Längsseite des Ausgangsformats. Die Zahl gibt zugleich an, wie oft das Ausgangsformat A0 geteilt wurde.

Am bekanntesten sind die Formate der DIN-Reihe A:

 

  • DIN A0 – 841 x 1189 mm
  • DIN A1 – 594 x 841 mm
  • DIN A2 – 420 x 597 mm
  • DIN A3 – 297 x 420 mm
  • DIN A4 – 210 x 297 mm
  • DIN A5 –148 x 210 mm
  • DIN A6 – 105 x 148 mm
  • DIN A7 – 74 x 105 mm
  • DIN A8 – 52 x 74 mm
  • DIN A9 – 37 x 52 mm
  • DIN A10 – 26 x 37 mm

 

Die B-Reihe bezeichnet die unbeschnittenen Formate. Sie sind größer, weil erst nach dem Drucken, Falzen und Binden der Beschnitt auf ein A-Reihenformat erfolgt. In der B-Reihe gibt es ebenfalls Kuverts und Hüllen. Die C-Reihe liegt in der Größe zwischen der A- und der B-Reihe und enthält die gebräuchlichen Formate für Umschläge, Kuverts, Hüllen, Mappen etc. Zu einem ungefalteten A4-Prospekt passt ein C4-Kuvert, zu einer Drucksache A5 ein C5-Kuvert.

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Divis

Trennungs- oder Bindestrich

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Dokumentenpapier

Dokumentenpapier ist Papier hoher Qualität, das ein echtes Wasserzeichen trägt. Es wird vorzugsweise bei Behörden verwendet und muss spezielle Eigenschaften aufweisen.

Dreimesserautomat

Mit drei Messern ausgestattete Schneidemaschine für dreiseitig zu beschneidende Produkte. Der Beschnitt erfolgt in zwei Arbeitsschritten. Gleichzeitig wird durch zwei Messer der Kopf- und der Fußbeschnitt ausgeführt, anschließend erfolgt mit dem dritten Messer der Vorderschnitt.

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Drucklack

farblose Lackschicht (matt oder glänzend), die mit einer normalen Druckmaschine aufgebracht wird; erhöht die Abriebfestigkeit und den Glanz des Druckproduktes .

Duplexbilder

Duplexbilder setzt man ein, um den Tonwertumfang eines Graustufenbilds im Druck zu vergrößern. Eine Schwarzweiß- Reproduktion kann beispielsweise bis zu 256 Graustufen enthalten. Beim Druck beschränkt sich die Darstellung durch die technischen Gegebenheiten des Druckprozesses aber zum Beispiel auf etwa 50 Abstufungen. Um die Zahl der Graustufen darüber hinaus zu erhöhen, teilt man bei Duplexbildern die gesamte Helligkeitsspanne in zwei Bereiche auf und stellt sie mit zwei verschiedenen Farben dar. Im einfachsten Fall verwendet man schwarze Druckfarbe für die dunklen Farbtöne, während Grau die helleren Töne bildet. Häufiger wird aber ein Farbton für den hellen Bereich eingesetzt. Dadurch erhält das Bild eine entsprechende farbige Tönung, die zusätzlich den Kontrasteindruck des Bildes verstärkt.

Druckvorstufe

Unter dem Begriff Druckvorstufe fasst man die Gesamtheit der Arbeitsgänge zusammen, die von dem zu druckenden Ausgangsmaterial – Texte, Bilder – bis zur fertigen Druckvorlage erforderlich sind. Dazu gehören Seitenlayout, Satzherstellung und Bildverarbeitung, gegebenenfalls auch Seiten- und Bogenmontage sowie die Belichtung von Filmen zur Druckplattenherstellung.

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Durchsichtsregister

Mit Durchsichtsregister bezeichnet man ein Druckelement auf Banknoten, das als Schutz gegen Fälschungen dient. Ein Symbol wird in Teilen auf den zwei Seiten der Note gedruckt, die sich nur im Gegenlicht zum kompletten Zeichen (Buchstabe, Zahl etc.) ergänzen.

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Effektlack

Als Effektlacke bezeichnet man in der Drucktechnik Lacke, die zur Erzielung besonderer Effekte eingesetzt werden. In der Regel handelt es sich um pigmentierte Lacke, wobei es für die Pigmente in Farbe, aber auch in Form und Größe der Partikel viele Variationsmöglichkeiten gibt. Im Siebdruck lassen sich beispielsweise so dicke Schichten drucken, dass man die aufgedruckten Strukturen fühlen kann. Angewendet werden derartige Möglichkeiten zum Beispiel beim Tapetendruck, bei dem man auf diese Weise ohne den Einsatz von Prägewerkzeugen reliefartige Wirkungen erzielt. Außerdem lassen sich Effekte auch mit so genannten Geruchslacken erzielen. Sie enthalten Duftstoffe, die durch Reibung freigegeben werden oder permanent zu riechen sind.

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EPS

EPS steht für Encapsulated Postscript. Es handelt sich um ein Element der Seitenbeschreibungssprache Postscript von Adobe, entwickelt für den Datenaustausch in der Druckvorstufe. Das reine EPS-Format ist nicht auf dem Bildschirm darstellbar und liefert daher in den meisten Fällen ein Vorschaubild im TIF-Format. EPS-Dateien lassen sich schon vom erstellenden Programm farbseparieren. Zudem können EPS-Bilder ohne Qualitätsverlust vergrößert werden.

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Europa-Skala

Die Europa-Skala (auch Euro-Skala) ist eine in Europa gemäß DIN 16 539 für den Offsetdruck und DIN 16 538 für den Hochdruck genormte Farbskala für das Vierfarbmodell CMYK. Danach sind die Druckfarben Gelb, Magenta, Cyan und Schwarz nach Farbton, Sättigung und Druckreihenfolge festgelegt und lassen sich auch unter genormten Bedingungen prüfen.

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Falz

In der Buchbinderei ein scharfer Knick oder Bruch bei Papieren. Durch das Falzen entsteht entweder ein Produkt mit fortlaufenden Seitennummern oder einfach ein kleineres Format. Gefalzt wird im Allgemeinen mit Falzmaschinen. Man unterscheidet prinzipiell Kreuz- und Parallelfalze. Bei einem Kreuzfalz erfolgt der weitere Falz immer im rechten Winkel, bei einem Parallelfalz immer parallel zum vorhergehenden Falz.

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Falzmaschinen

Bei Falzmaschinen unterscheidet man prinzipiell zwei Typen: Bei der Schwertfalzmaschine drückt ein Messerbalken den flachen Papierbogen zwischen zwei rotierende Walzen zur Falzung. Die Stauchfalzmaschine, auch Taschenfalzmaschine genannt, staucht das Papier in rotierende Walzen hinein. Die beiden Falzsysteme können auch kombiniert in einer Maschine auftreten. Rotationsdruckmaschinen, auf denen Zeitungen, Zeitschriften und Taschenbücher hergestellt werden, sind häufig mit einem Trichterfalzwerk ausgestattet. Diese Anlagen können das Falzprodukt in vielen Fällen auch gleich mit Drahtklammern heften.

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Farbauszug

Mit Farbauszug bezeichnet man den Farbanteil einer digitalen Druckvorlage, die einer Farbe eines Mehrfarbendrucks entspricht. Für den zumeist verwendeten Vierfarbdruck mit dem CMYK-Farbmodell sind vier Farbauszüge in den Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz erforderlich, die zur Herstellung der entsprechenden Druckplatten dienen. Die Farbauszüge, die zusammen wieder die komplett farbige Vorlage ergeben, nennt man Farbsatz.

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Farbdichte

Mit Farbdichte bezeichnet man die optische Dichte von farbig gedruckten Flächen. Dieser Wert spielt in der Qualitätskontrolle im Druckprozess eine Rolle, er lässt sich dazu mit speziellen Geräten (Auflichtdensitometer) messen. Dabei kann man aber immer nur Farbdichten eines einzelnen Farbtons miteinander vergleichen.

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Farbprofil

Als Element des Color Management gibt das Farbprofil eines Bildein- oder Ausgabegeräts (Scanner, Bildschirm, Drucker, Druckmaschine etc.) an, wie sich die von dem Gerät gelieferten Farbinformationen im Verhältnis zu einem übergeordneten, geräteunabhängigen Farbsystem (etwa der Farbraum CIELAB) verhalten. Bei professionellen Geräten liefern die Hersteller Farbprofile mit. Für qualitativ beste Ergebnisse müssen sie mit Hilfe besonderer Messgeräte individuell gebildet werden – unter Umständen wiederholt in regelmäßigen zeitlichen Abständen.

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Firewire

Unter dem vom Computerhersteller Apple geprägten Namen Firewire ist eine serielle Schnittstelle mit hoher Übertragungsleistung bekannt, die der US-Norm IEEE 1394 entspricht. Bisher sind darin Transfergeschwindigkeiten von maximal 400 Mbit/s spezifiziert. Zur Normung vorgeschlagen sind bereits noch höhere Raten. Firewire-Schnittstellen finden zunehmend Verbreitung bei Arbeitsplatzrechnern und dienen heute vornehmlich zum Anschluss von Videokameras und ähnlichen Produkten an einen Computer, zunehmend aber auch von Massenspeichern, Scannern und anderen Peripheriegeräten.

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Flachdruck

Unter der Bezeichnung Flachdruck fasst man alle Druckverfahren zusammen, bei denen druckende Bereiche der Druckplatte auf gleicher oder nahezu gleicher Ebene mit den nichtdruckenden Partien liegen. Das Verfahren beruht auf der Tatsache, dass man auf der druckenden Oberfläche oleophile (ölfreundliche) und hydrophile (wasserfreundliche) Bereiche schaffen kann. Bei der Färbung der Platte nehmen nur die oleophilen Flächen die Druckfarbe an und erzeugen auf diese Weise das Druckbild. Das erste Flachdruckverfahren war der von Alois Senefelder 1796 erfundene Steindruck. Sein Nachfolger ist der heute auf diesem Gebiet vorherrschende Offsetdruck.

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Flash

Von der Firma Macromedia Inc. entwickelt, ist Flash (englisch: „Lichtblitz“) der heute gängige Mechanismus, um Internetseiten mit grafischen Animationen auszustatten. Zur Entwicklung von Flash-Animationen bietet Macromedia entsprechende Software-Werkzeuge an. Um solche Animationen sichtbar zu machen, benötigt ein Web-Browser das kostenlos erhältliche Zusatzmodul (Plug-in) Flash Player.

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Folienkaschieren

Folienkaschieren ist eine andere Bezeichnung für Laminieren, das heißt, Überziehen von Dokumenten, Bucheinbänden etc. mit transparenter Folie.

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Font

Font ist der englische Begriff für Schriftform. Ein Schrifttyp besitzt in der Regel mehrere Schriftformen in verschiedenen Strichstärken und Varianten.

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Fotoshop

Das Programm Fotoshop von Adobe Systems Inc. gilt als die führende Software zur digitalen Bildbearbeitung im Desktop-Publishing-Umfeld. Es ist für Macintosh-Rechner und für Windows-PCs erhältlich.

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Fraktur

Die Schriftform Fraktur entstand 1517 und war bis ins 20. Jahrhundert hinein die gängige Schriftform in Deutschland. Auch in den Nachbarländern östlich und südöstlich von Deutschland war die Frakturschrift zeitweise verbreitet. Ihren Namen (lateinisch für „Bruch“) trägt die Schrift nach den gebrochenen Linienzügen, in denen sie ursprünglich mit der Hand geschrieben wurde. Als Vorläufer der Fraktur gelten die gotische Schriftform, in der Johannes Gutenberg seine 42-zeilige Bibel von 1455 setzte, und die seit etwa 1570 verwendete Schwabacher Schrift, in der auch die ersten Luther-Bibeln gedruckt wurden.

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Gautschen

Mit Gautschen bezeichnet man bei der Papierherstellung das Entwässern des Papiers durch Pressen, bei dem sich die Fasern zur Papierstruktur verbinden. Davon leitet sich ein alter Druckerbrauch ab, demzufolge Schriftsetzer und Drucker neue Kollegen nach deren Lehrzeit in einer humorvollen Zeremonie in ihre Gemeinschaft aufnehmen. Die Kandidaten werden dazu in eine mit Wasser gefüllte Bütte getaucht oder auf einen großen nassen Schwamm gesetzt.

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Gaufrieren

Durch Gaufrieren (Prägen) lässt sich die Oberflächenstruktur von Papier verändern: Es erhält eine Musterung.

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Gemeine

Gemeine sind die Kleinbuchstaben des Alphabets; im Gegensatz zu den Versal- oder Großbuchstaben. Die historische Bezeichnung für Gemeine lautet Minuskel.

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Gigabyte

1.024 Megabyte (megabyte), genau 1.073.741.824 Byte (byte); Maßeinheit für die Größe eines Speichers. Giga- kommt aus dem Griechischen (Gígas = Gigant, Angehöriger eines mythologischen Riesenvolkes). Abk.: GB, Gbyte; vgl. kilobyte, terabyte, petabyte, nibble.

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Gradation

Die Gradation (auch Gammawert) eines Bildes – etwa einer Fotografie oder einer in einem Computer gespeicherten elektronischen Darstellung – gibt an, in welcher Abstufung die Grauwerte des Originals wiedergegeben werden. Bei einer flachen Gradation gibt es viele Abstufungen zwischen Weiß und Schwarz, bei einer steilen Gradation entsprechend weniger bis hin zu reinem Schwarzweiß. Man spricht dabei auch von einer weichen bis harten Darstellung.

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Grammatur

Die Grammatur eines Papiers ist sein Gewicht pro Flächeneinheit, auch Flächengewicht genannt und in Gramm pro Quadratmeter gemessen. Die Grammaturen von Papier reichen von 7 bis etwa 225 g/m×. Karton wiegt rund 150 bis 600 g/m×. Pappe gibt es mit Grammaturen ab 225 g/m×.

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Gutenberg

Johannes Gutenberg, eigentlich Johann Gensfleisch, (* um 1397, † 1468 in Mainz) war der Sohn des Mainzer Patriziers Friele Gensfleisch zur Laden. In der Zeit zwischen 1440 und 1450 erfand Gutenberg in Mainz oder Straßburg das „Drucken mit beweglichen Lettern" – den Buchdruck. Grundlagen seiner Erfindung sind gegossene Drucktypen, ein dazu passendes Handgießinstrument und eine geeignete Metall-Legierung sowie eine Druckpresse. Gutenbergs Buchdruckkunst, die heute als Auslöser einer der größten Revolutionen der Geistesgeschichte gilt, verbreitete sich innerhalb weniger Jahre über die gesamte damals bekannte Welt.

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Handfalzung

Falzen eines Bogens von Hand mit dem Falzbein, einem flachen, glatten, etwa 15 Zentimeter langen Instrument aus Kunststoff. Nur spezielle Ausführungen in Kleinstauflagen werden noch von Hand gefalzt.

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Hardproof

Unter dem Begriff Hardproof fasst man im Gegensatz zum Softproof die Verfahren zur Simulation beziehungsweise Kontrolle eines Druckergebnisses zusammen, die ein materielles Ergebnis – meist einen Papierausdruck – liefern. Je nach den zu überprüfenden Eigenschaften lassen sich Blaupause (Blue Print), Imposition Proof (Layout Proof), Color Proof, Raster-Proof und Maschinen-Proof (oft auch Andruck genannt) unterscheiden.

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Hausschrift

Im Rahmen des Corporate Design bestimmen Firmen nicht selten auch eine besondere Schriftart für ihren Auftritt in der Öffentlichkeit. Ähnliches gilt für Verlage, die eine Standardschriftart für ihre Druckerzeugnisse wählen, um den Wiedererkennungswert dieser Produkte zu steigern. In beiden Fällen spricht man von einer Hausschrift des betreffenden Unternehmens.

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HKS-Farben

HKS ist ein Mischsystem für Druckfarben mit 84 Farbtönen, das die drei Druckfarbenhersteller Horstmann-Steinberg, Kast + Ehinger und H. Schminke & Co. gemeinsam herausgegeben haben. Die Basis bilden neun Grundfarben sowie Schwarz und Weiß. Für Bogenoffset auf gestrichenen und ungestrichenen Papieren, Zeitungsdruck und Endlosdruck stehen jeweils Farbenreihen zur Verfügung.

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Hochdruck

Im Hochdruck (auch Buchdruck) werden die erhöhten Teile einer Druckform mit Druckfarbe eingefärbt und geben beim Druckvorgang einen Teil der Druckfarbe auf das zu bedruckende Material ab. Hierbei gibt es drei Varianten: Im Tiegel druckt eine Fläche gegen eine andere Fläche, in der Zylindermaschine ein Zylinder auf eine Fläche, und beim Rotationsdruck rollen zwei Zylinder gegeneinander ab. Als ältestes industrielles Druckverfahren wird der Hochdruck heute als Bogendruck für kleine Auflagen und Spezialarbeiten (Stanzen, Prägen, Perforieren, Numerieren etc.) und mit abnehmender Tendenz auch noch für Zeitungen verwendet. Bei Verpackungen kann sich der Hochdruck als Flexodruck gegen Offset- und Tiefdruck behaupten.

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Hologramm

Ein Hologramm ist ein dreidimensionales, durch Holographie erzeugtes Bild. Es entsteht nicht durch Fokussierung von Licht auf einem Bildwandler (fotografischer Film, optischer Sensor) durch ein Objektiv. Vielmehr wird das Interferenzbild aufgenommen, das durch Interaktion des von dem abzubildenden Objekt reflektierten Lichts mit einem Referenzstrahl der Lichtquelle entsteht. Dieses Verfahren erfordert äußerst kohärentes (im Gleichtakt schwingendes) Licht, wie es ein Laser erzeugt. Zur Wiedergabe ist streng genommen wieder kohärentes Licht erforderlich, dem durch das Hologramm dasselbe Interferenzbild aufgeprägt wird, durch das es erzeugt wurde. Wenn man Zugeständnisse an die Detailgenauigkeit macht, lassen sich Hologramme auch unter normaler Beleuchtung betrachten, wobei direktes Licht zu besseren Ergebnissen führt als indirektes.

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HTTP

Abkürzung für "Hypertext Transfer Protocol", im World Wide Web genutztes Protokoll zur Datenanforderung. HTTP basiert auf dem Netzwerk-Protokoll TCP/IP und organisiert die Kommunikation zwischen dem Internet-Server und dem Browser des Anwenders. Dazu baut HTTP bei jeder Datenanforderung durch einen Browser eine neue Verbindung zum Server auf. Bei der Datenanforderung informiert HTTP den Web-Server über die beim Client vorhandene Hard- und Software (Bildschirmdarstellung, Browser, HTTP-Version etc.) und überträgt ein "Antwortformular". Der WWW-Server schickt das Formular ausgefüllt zurück und übermittelt die Datei-Informationen (z.B. Dateigröße, Response-Code, Typ und Erstelldatum der Daten). Dieses etwas umständliche Verfahren erlaubt innerhalb bestimmter Grenzen den Datenaustausch zwischen einander unbekannten Partnern und ermöglicht dadurch das Funktionieren des World Wide Web.

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Hyperlink

Text oder Grafiken, die mit einem anderen HTML-Dokument verbunden sind.

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Hypertext

Mit dem Begriff Hypertext bezeichnet man eine zusätzliche Funktionalität von elektronischen Dokumenten, die darin besteht, dass man sie über Sprungstellen ("Links") untereinander verknüpfen kann. Ein solcher Link ist an ein beliebiges Objekt eines Dokuments (Textstelle, Bild etc.) gebunden und nimmt auf dessen Inhalt Bezug. Durch Anklicken mit der Maus auf dem Bildschirm löst man den Sprung zu dem verbundenen Dokument aus. Dort finden sich dann beispielsweise Erläuterungen oder zusätzliche Informationen zu dem betreffenden Inhalt. Ursprünglich waren Hypertextsysteme auf individuellen Computern oder in lokalen Netzwerken untergebracht. Durch das World Wide Web, das sich wesentlich auf Hypertext stützt, hat dieses Konzept eine globale Bedeutung erlangt.

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ICC

In dem Konsortium ICC (International Color Consortium) arbeiten Hersteller von Produkten für die Druckvorstufe zusammen, um das Farbmanagement, das heißt die geräteunabhängige Verarbeitung farbiger Darstellungen, zu fördern. Die Federführung hat die Fogra (Deutsche Forschungsgemeinschaft für Druck- und Reproduktionstechnik e. V., München).

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I-Code

Mit I-Code bezeichnet der Elektronik-Hersteller Philips seine Produkte zur Identifikation von Waren mit Transpondern, die auf Radiowellen reagieren. Die für so genannte Smart Labels bestimmten Einheiten sind weniger als 0,5 mm dick und lassen sich je nach Typ in Aufklebern bis zu einer Größe von 2 mal 2 cm unterbringen. Die Transponder können bis zu 512 Bit an Daten speichern und beziehen ihre zum Betrieb benötigte elektrische Energie aus den Radiowellen des Lesegeräts.

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Impressum

Mit Impressum bezeichnet man die nach den Pressegesetzen der Bundesländer vorgeschriebene Nennung von Verleger und Drucker von Druckerwerken, neuerdings auch von Internet-Angeboten. In aller Regel enthält das Impressum auch noch weitere, zum Teil ebenfalls gesetzlich vorgeschriebene Angaben, etwa Namen verantwortlicher Redakteure, Anschrift der Redaktion sowie Information zu Werbemöglichkeiten in der Veröffentlichung und zum Vertrieb sowie ein Urheberrechtsvermerk.

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Imprimatur

Die Imprimatur (lat. Es werde gedruckt) ist die Freigabe einer Vorlage zum Druck durch den Auftraggeber. Mancherorts (zum Beispiel in der Schweiz) wird anstelle des Begriffs Imprimatur der Ausdruck "Gut zum Druck" verwendet.

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InDesign

Bei dem Softwarepaket InDesign von Adobe handelt es sich um ein neueres Programm für Layout und Satz am Computer, vergleichbar mit dem bekannten Quark Xpress. InDesign ist sowohl für Windows-Computer als auch für Macintosh-Rechner erhältlich. Als besonderen Vorzug der Software nennt der Hersteller die weitgehenden Möglichkeiten zur grafischen Gestaltung wie Texte auf Pfaden, verschachtelte Text- und Grafikrahmen, Flächen und Konturen mit Farbverläufen, das Skalieren und Verbiegen von Text und Grafiken sowie Pfade in Form von Bezierkurven (durch Stützpunkte definierte Kurve einer Vektor-Grafik).

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Initial

Das Initial ist ein am Beginn eines Textes oder Absatzes aus dem übrigen Satzbild herausgehobener Buchstabe. Es ist größer als die Textschrift, so dass es zwei oder drei Zeilen belegt. In alten Handschriften zählen besondere Farben und reiche Verzierungen zu den Merkmalen der Initialen. Die ersten Initialen findet man in griechischen und koptischen Handschriften aus dem 4.Jahrhundert.

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Inkubator

Das lateinische Wort steht für Brutkasten, in dem unreife Frühgeborene versorgt werden. Seit dem Aufkommen der New Economy verwendet man den Begriff für verschiedene Formen der Förderung junger Unternehmen (Start-ups), die sich mit Hilfe von professionellen Starthelfern eine gesicherte Existenz schaffen sollen. Die Bezahlung dieser Dienstleistung erfolgt meist in Form von Anteilen am jungen Unternehmen.

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Interpolation

In der Mathematik dient die Interpolation dazu, Zwischenwerte innerhalb von gesetzmäßig aufgebauten Zahlenreihen zu finden. Je nach der Art der Reihe verwendet man hierzu zahlreiche verschiedene Verfahren. In der Bildverarbeitung versucht man, durch Interpolation von Bildpunkten, das heißt Berechnung zusätzlicher Bildpunkte aus den Werten umliegender Punkte, die Auflösung über die physikalische Leistung eines Eingabegeräts (Scanner etc.) hinaus zu erhöhen.

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ISBN

Die ISBN-Nummer ist eine internationale, zehnstellige Standardnummerierung für Bücher mit Angabe der Sprachgruppe, des Verlags, der verlagsinternen Titelnummer und einer Prüfziffer. Das System der ISBN nahm Mitte der 60er Jahre von England aus seinen Anfang. 1969 wurde es in der Bundesrepublik eingeführt.

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ISDN

ISDN (Integrated Services Digital Network) ist ein Verfahren zur einheitlichen digitalen Übertragung von Sprache und Daten im Telefon-Ortsnetz, wobei dem Benutzer mehr Funktionen zur Verfügung stehen als bei einem herkömmlichen analogen Anschluss. In Europa hat ein normaler ISDN-Anschluss zwei Datenkanäle mit einer Übertragungsleistung von jeweils 64 Kbit/s und einen Steuerkanal mit 16 Kbit/s. Bei Bedarf lassen sich weitere Kanäle anschließen und auch zu höheren Übertragungskapazitäten bündeln. Die Steuerung erfolgt europaweit einheitlich mit dem Euro-ISDN-Protokoll. Außerhalb Europas – etwa in den USA – gibt es ISDN-Systeme mit anderen technischen Eigenschaften.

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IT

"Information Technologies": Informations-Technologien.

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Japanpapiere

Mit Japanpapieren bezeichnet man Papiere aus Japan, die dort aus einheimischen Faserstoffen hergestellt werden. Für echtes Japanpapier, Washi (von wa = Japan und shi = Papier) genannt, verwendet man bevorzugt die Pflanzen Kozo, Mitsumata, Gampi und Kuwakawa (Maulbeerbaum). Bei der manuellen Herstellung gilt es als besondere Kunst, das zumeist aus Bambus bestehende Sieb in einem bestimmten Rhythmus mehrmals in die Papiermasse zu tauchen. Die aus sortenreinen Fasern angefertigten Papiere weisen einen besonders schönen Glanz auf, der sich mit zunehmendem Alter des Papiers noch verstärkt. Das Verfahren der Papierherstellung gelangte von China über Korea im 7. Jahrhundert nach Japan.

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Java

Java ist eine objektorientierte Programmiersprache, die der Computerhersteller Sun Microsystems speziell für Anwendungen im Internet geschaffen hat. Damit in Java geschriebene Programme auf beliebigen Rechnern laufen können, werden sie zur Ausführung nicht in prozessorspezifische „Maschinensprache" übersetzt, sondern in einen rechnerunabhängigen Code. Er wird während der Ausführung in einem zweiten Schritt in den Code umgesetzt, den der betreffende Rechner „versteht". Zu diesem Zweck braucht jeder Computer, der Java-Programme ausführen soll, ein „Java Virtual Machine" genanntes Programmmodul. Dieses Modul gibt es für alle gängigen Betriebssysteme, und es ist auch in den üblichen Internet-Browsern enthalten.

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Javascript

Bei Javascript handelt es sich um eine so genannte Skriptsprache für Internet-Seiten, das heißt eine Sprache für Programme, die man direkt in Internetseiten einfügt und die der Browser beim Laden dieser Seiten ausführt. Damit lassen sich Abläufe auslösen, die mit der Formatierungssprache HTML nicht möglich sind. Javascript wurde vom Softwarehersteller Netscape entwickelt und hat in Bezug auf die Sprachelemente Ähnlichkeit mit der Programmiersprache Java.

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JPEG

JPEG ist ein gängiges, von der Joint Photographic Experts Group entwickeltes Verfahren zur Komprimierung von Bilddaten in der RGB-Darstellung, das die Dateigrößen um bis zu 95 Prozent verringern kann. Es arbeitet mit Verlusten an Bildinformation, dabei kann man den Verdichtungsgrad so wählen, das diese Störungen noch akzeptabel bleiben. JPEG ist lizenzfrei und international genormt (ISO 10918). Es arbeitet mit dem Verfahren „Diskrete Cosinus-Transformation“ (DCT), wobei jeweils Bildausschnitte von 64 Punkten verarbeitet werden. Zur Zeit wird ein neues, JPEG 2000 genanntes Kompressionsverfahren entwickelt. Es verwendet so genannte Wavelets (engl. „kleine Wellen“) und soll Bilder um weitere 20 Prozent mehr komprimieren können als JPEG. Auch leidet die Bildqualität bei höheren Kompressionsraten weniger stark, da das Bild als Ganzes verarbeitet wird. Darüber hinaus soll JPEG 2000 auch verlustfreie Kompression sowie weitere Farbdarstellungen (etwa CMYK) und Color Management unterstützen.

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Just-in-Time

Mit dem Begriff Just-in-Time (Englisch: „gerade rechtzeitig“) bezeichnet man in der industriellen Produktion einen Ablauf, bei dem Vorlieferanten ihre Produkte in dem Moment anliefern, wenn sie in der Fertigung gebraucht werden. Dadurch erübrigen sich Wareneingangslager am Produktionsstandort. Just-in-Time-Fertigung stellt hohe Ansprüche an die Produktionssteuerung, insbesondere, wenn es für die betreffenden Vorprodukte verschiedene Varianten (zum Beispiel Farben) gibt, sowie an die Logistik, die eine zeitgenaue Anlieferung garantieren muss. Eine notwendige Bedingung ist die datentechnische Verbindung von Vorlieferanten und Hersteller.

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Kalander

Ein Kalander ist eine Maschine zum Glätten (Satinieren) von Papier. Sie besteht im Wesentlichen aus einem System übereinanderliegender, meist beheizter Stahlguss- und Papierwalzen, durch die das Papier schlangenförmig hindurchgeführt wird. Die polierten Stahlwalzen übernehmen dabei die eigentliche Glättfunktion. Die Papierwalzen bestehen aus einem Stahlkern, auf den spezielles Kalanderwalzenpapier aufgepresst und dann abgedreht wird.

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Kalibrierung

Allgemein bedeutet Kalibrierung der Abgleich von Geräten auf korrekte Funktion. In der Druckvorstufe dient die Kalibrierung von Ein- und Ausgabegeräten – Monitore, Scanner, Belichter u. a. – vor allem dazu, ihre Farbdarstellung zu prüfen und gegebenenfalls zu korrigieren.

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Kalligrafie

Die Kalligrafie (griech.) ist die Kunst der Handschrift oder Schönschreibkunst.

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Kapitälchen

Mit Kapitälchen bezeichnet man Großbuchstaben in der Größe der Grundhöhe von Kleinbuchstaben im gerade verwendeten Schriftgrad. Kapitälchen dienen dazu, einzelne Wörter im Schriftbild hervorzuheben.

Kerning

Mit dem englischen Begriff Kerning bezeichnet man die aus ästhetischen Gründen gezielte Variation der Abstände zwischen bestimmten Buchstabenpaaren innerhalb von Wörtern. Danach rückt man die Buchstaben A und V näher zusammen, um gleichzeitig zur Verbesserung des optischen Texteindruckes beispielsweise den Abstand zwischen W und V zu vergrößern. Überlappen sich beim Zusammenrücken die Grundflächen von zwei Buchstaben – etwa bei der Buchstabenkombination „Te“ –, dann spricht man von Unterschneiden.

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Kollaborativer Filter

Mit dem Begriff kollaborativer Filter bezeichnet man im Internet-Marketing die Steuerung der individuellen Ansprache von Kunden durch Informationen, die man im Dialog mit ihm gewonnen hat. Die gespeicherten Informationen über seine Interessen und Vorlieben dienen dazu, ihm – oft automatisch – nur solche Angebote zu machen, von denen man annehmen kann, dass sie ihn interessieren.

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Kyrillische Schrift

Die kyrillische Schrift (benannt nach dem Slawenapostel Kyrillos, der von 826/27 bis 869 lebte) entstand - ursprünglich für den kirchlichen Gebrauch - aus dem griechischen Großbuchstaben-Alphabet ("Majuskel"), das insbesondere den phonetischen Besonderheiten des Slawischen angepasst wurde. Die Schrift wird heute in einer inzwischen vereinfachten Form in Russland und einer Reihe von Staaten der ehemaligen Sowjetunion sowie in Bulgarien, Serbien und der Mongolei verwendet.

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Lackieren

Aufbringen einer farblosen, glänzend oder matt trocknenden Lackschicht als letzte Druckphase, entweder als Drucklack durch die Druckmaschine oder als Dispersionslack auf wässriger Basis durch ein eigenes Drucklackwerk. Lackieren verbessert das Aussehen eines Druckprodukts und erhöht, besonders bei mattem Papier, die Abriebfestigkeit der Druckfarben.

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Laminieren

In der Druckweiterverarbeitung zählt das Laminieren, auch Folienkaschieren genannt, zu den Veredelungsverfahren, die dem Schutz und einer erhöhten Attraktivität des Druck-Erzeugnisses dienen. Dabei erhalten Drucke, Einbände etc. eine durchsichtige Schutzfolie (zumeist aus Polyester). Im Alltag findet man laminierte Materialien häufig bei Getränke- und Speisekarten. Bei Flüssigkeitsverpackungen verwendet die Industrie Folien, die auch das Aroma des Produkts schützen.

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LAN

Local Area Network: Netzwerk, dessen Ausdehnung in der Regel auf zehn Kilometer begrenzt ist.

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Laufrichtung

Die Laufrichtung von Papier ist die Richtung, in der es durch die Papiermaschine läuft. Dies ist in der Regel auch die bevorzugte Faserrichtung im Papier, und in dieser Richtung ist es meist steifer und dimensionsstabiler. Auf Bogenpaketen ist die Laufrichtung des Papiers oft durch einen Pfeil gekennzeichnet.

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Layout

Mit dem englischen Begriff Layout bezeichnet man den Entwurf, nach dem ein Druckerzeugnis gestaltet wird. Dazu gehören das Aussehen und die Anordnung von Texten, Bildern und anderen grafischen Elementen und auch die Typografie. Auch der Vorgang der grafischen Gestaltung von Druck-Erzeugnissen selbst wird als Layout bezeichnet.

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Leporellofalzung

Mit Leporellofalzung bezeichnet man die fortlaufende parallele Falzung von Broschüren und ähnlichen Druckerzeugnissen nach Art einer Handharmonika, bei der die Falzung abwechselnd nach vorn und hinten erfolgt. Der Begriff leitet sich von einer Liste der Geliebten von Don Juan in Mozarts Oper „Don Giovanni“ ab, die dessen Diener Leporello anlegte.

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Lichtechtheit

Mit Lichtechtheit von Farben – speziell auch von Druckfarben – bezeichnet man ihre Unempfindlichkeit gegenüber dem Einfluss von Licht des natürlichen Sonnenspektrums. Nach der Norm DIN 54003/4 sind in der so genannten Wollskala acht Stufen von „sehr gering“ bis „hervorragend“ definiert. Stufe 3 – mäßig lichtecht – bedeutet etwa, dass man die Farbe im Sommer 4 bis 8 Tage und im Winter 2 bis 4 Wochen lang dem Tageslicht aussetzen kann, ohne dass eine merkliche Ausbleichung eintritt. In der höchsten Stufe der Lichtechtheit soll die Farbe mehr als 18 Monate lang dem typischen sommerlichen Lichteinfall standhalten.

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Link

In Hypertext-Systemen, vor allem im World Wide Web, nennt man einen Verweis auf eine andere Seite einen Link (engl. „Verbindung“). Textstellen, aber auch Bilder und andere grafische Elemente sind mit solchen Links hinterlegt, denen man durch Anklicken mit der Maus folgen kann. In Texten sind Links im Allgemeinen durch eine besondere Darstellung der Schrift erkennbar. Ansonsten kann man einen Link dadurch erkennen, dass sich die Form des Mauszeigers über ihm verändert (meist in eine zeigende Hand). Moderne Textprogramme lassen es auch zu, Links in normalen Texten zu

definieren, die auf andere, lokal vorhandene Dateien oder auf Internetseiten verweisen.

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Lithografie

Von Alois Senefelder 1789 erfunden, ist die Lithografie (griech. „Schreiben auf Stein“) ein Verfahren zur Herstellung von Druckformen für den Steindruck. Die Druckvorlage wird mit spezieller Tinte oder Kreide direkt auf einen glattgeschliffenen Steinblock aus kohlensaurem Kalk (Calciumcarbonat – CaCO3) übertragen. Vor dem Einfärben mit öliger Druckfarbe wird der Steinblock angefeuchtet. Die beschriebenen Stellen nehmen anschließend die ölige Druckfarbe an, während der unveränderte Kalkstein die Farbe abstößt. Mit Lithografien (kurz „Litho“) bezeichnet man umgangsprachlich auch Kopiervorlagen für den Offsetdruck (gerasterte Bilder, Strichätzungen).

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Lettershop

Sammelbezeichnung für Unternehmen oder Unternehmensabteilungen, die sich mit allen anfallenden Versandarbeiten bei Direktwerbe-Aktionen beschäftigen.

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Lumen

Als Einheit für den Lichtstrom ist 1 Lumen (lm – lat. „Licht“) die Lichtmenge, die eine Lichtquelle mit der Lichtstärke 1 Candela (cd) in die Raumwinkeleinheit 1 Steradiant (sr – Quotient aus dem Flächeninhalt eines Teilstücks einer Kugeloberfläche und dem Quadrat des zugehörigen Kugelradius) abstrahlt. Heute wird die Einheit Lumen zumeist in einer vom American National Standards Institute definierten Form (ANSI-Lumen) verwendet. Dazu bildet man den Durchschnitt aus den Helligkeitswerten, die man an neun Punkten einer beleuchteten Fläche misst, und ermittelt den Lichtstrom anhand einer von dem Institut publizierten Tabelle.

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Magazinpapier

Diese auch Illustrationsdruckpapier genannte Papierart ist ungestrichenes, meist holzhaltiges, satiniertes Papier mit Füllstoffen, das sich besonders gut zur Wiedergabe von Bildvorlagen eignet. Es findet vor allem für im Tiefdruck hergestellte Zeitschriften Verwendung.

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Mailing

Bei einem Mailing handelt es sich um eine persönlich adressierte, jedoch inhaltsgleiche Briefsendung mit hoher Auflage.

Mailings sind z.B. Werbebriefe, Einladungen, Informationsschreiben, Bestellhefte und Versandhauskataloge.

Das Mailing ist ein heute weit genutztes Instrument, um bestimmte Kundengruppen, bestimmte Zielgruppen kostengünstig, schnell, zuverlässig und persönlich zu erreichen. Es ist das klassische Werbemittel im Direktmarketing.

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MegaByte

Ein MegaByte besteht aus 1024 KiloBytes.

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Minuskel

Minuskel ist die historische Bezeichnung für Kleinbuchstaben oder Gemeine.

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Multimedia

Mit Multimedia bezeichnet man pauschal elektronisch gespeicherte, übertragene und dargestellte Medienprodukte und -Dienstleistungen. Wichtigste Merkmale sind dabei der gemeinsame Einsatz verschiedener statischer und dynamischer Medientypen (Text und Bild beziehungsweise Audio, Animation und Video) sowie im zweiten Schritt die Möglichkeit des Rezipienten, die Inhalte interaktiv zu nutzen. Dies setzt Datenübertragung zwischen dem Inhaltsangebot und dem Nutzer in beiden Richtungen voraus. Die Video-Komponente multimedialer Angebote ist mit großen Datenmengen verbunden, die entsprechend hohe Übertragungsraten erfordern. Daher spielen Technologien zur Datenspeicherung und -übertragung sowie zur Datenkompression für die Entwicklung und Einführung multimedialer Systeme eine entscheidende Rolle. Typische Multimedia-Anwendungen sind im privaten Bereich Lexika, Lernprogramme und Spiele, bislang hauptsächlich in Verbindung mit dem Speichermedium CD-ROM. Im kommerziellen Bereich gewinnt neben der länger bekannten Telekonferenz-Technik das kooperative Arbeiten im technischen Design über Online-Verbindungen zunehmend an Bedeutung.

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Nassfestes Papier

Nassfestes Papier hat auch im nassen Zustand noch eine bestimmte Reißfestigkeit. Man erzielt diese Eigenschaft durch spezielle Zusätze in der Faserstoffmischung des Papiers. Sind die Zusatzstoffe zusätzlich alkalibeständig, erhält man laugenfestes Papier.

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Network

Jede Gruppe von Computern, die miteinander kommunizieren und auch vorhandene Ressourcen (z. B. Drucker) gemeinsam nutzen können.

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Non-impact-Drucker

Zu der Klasse der Non-impact-Drucker (engl. impact - Aufprall, Aufschlag) gehören alle Drucker, die beim Drucken keine Kraft auf das zu bedruckende Material ausüben. Typische Non-impact-Drucker sind Laser-, Inkjet- und Thermodrucker.

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Oblique

Mit oblique (engl. „schräg“) bezeichnet man Schriften, die nach vorn geneigt dargestellt sind. Dies dient in der Regel als Ersatz für eine nicht vorhandene kursive Variante der betreffenden Schrifttype.

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Offsetdruck

Als Flachdruck-Verfahren basiert der vielverwendete Offsetdruck auf dem unterschiedlichen Benetzungsverhalten von druckenden und nicht druckenden Bereichen der Druckform. Beim Drucken nehmen die lipophilen ("ölfreundlichen") Bildstellen die ölartige Druckfarbe an, die bildfreien hydrophilen Stellen stoßen sie ab. Der Offsetdruck arbeitet indirekt: Die Druckform überträgt das Druckbild auf einen Gummizylinder, der seinerseits das Papier beziehungsweise anderes Material bedruckt. Man unterscheidet Bogenoffset- und Rollenoffsetdruck. Ersterer verwendet Papierbögen, letzterer Papierrollen als Rohmaterial.

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One-to-One-Marketing

Unter dem Begriff One-to-One-Marketing fasst man Aktivitäten in den Bereichen Marktforschung, Werbung und Vertrieb zusammen, die sich an einzelne Kunden richten und deren individuelle Wünsche und Vorlieben berücksichtigen. Durch die Internet-Technik, die direkte Interaktion mit Verbrauchern erlaubt, ist One-to-One-Marketing auch in Märkten mit großen Kundenzahlen möglich geworden, die sich zuvor nur pauschal ansprechen ließen. Online-Händler können das Verhalten der Besucher ihrer Website durch Software automatisch auswerten lassen und mit gezielten, individuellen Angeboten darauf reagieren.

 

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Open Source Software

Als Alternative zum herkömmlichen kommerziellen Modell, nach dem Softwarehersteller Computerprogramme entwickeln und Nutzungsrechte gegen Entgelt anbieten, ist die so genannte Open Source Software grundsätzlich kostenlos verfügbar. Sie darf beliebig genutzt und weiterverbreitet werden. Zudem ist auch der Quellcode offen und darf nach Bedarf verändert werden. Als einzige Bedingung muss der Nutzer solche Veränderungen bekannt machen und ebenfalls weitergeben. Auf diese Weise soll Open Source Software gemeinsames geistiges Eigentum aller Entwickler und Anwender werden und durch die gemeinsame Entwicklungsarbeit ein höheres Qualitätsniveau erreichen als herkömmlich produzierte Software. Das bekannteste Beispiel für Open Source Software ist das Betriebssystem Linux.

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Ozalid-Kopie

Als Kontrollmittel für Vollständigkeit, Position und Inhalt von Druckvorlagen (Proof) dienten lange Zeit Kopien mit Lichtpauspapier, Blaupausen (eng. Blue Prints) oder nach dem Markennamen des Papiers Ozalid-Kopien genannt. Die Grundlage dafür bildet das 1917 patentierte Diazotypie-Verfahren des Benediktiner-Paters Gustav Kögel (* 1882)

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Pagina

Pagina (lateinisch) Seitenzahl

Page View

Einheit zur Messung der Seitenaufrufe einer Website (site) oder einzelner Webseiten, bei der Sichtkontakte beliebiger Benutzer mit einer meist werbeführenden HTML-Seite (HTML) gezählt werden; vgl. visit.

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Papyrus

Papyrus ist ein Beschreibstoff in Rollen-, Blatt- und Buchform, der aus der Papyrusstaude, einem schilfartigen Sumpfgewächs hergestellt wurde. Die Stengel der Staude wurden in Streifen geschnitten, kreuzweise übereinandergelegt und dann gepresst, gehämmert, geglättet und getrocknet. Papyrus lässt sich als Beschreibstoff in Ägypten seit Anfang des 3. Jahrtausend v. Chr. nachweisen. Die Herstellung wurde in Ägypten fabrikmäßig betrieben, sodass die ganze antike Kulturwelt beliefert werden konnte. Ab dem 2. Jahrhundert n. Chr. wurde der Papyrus allmählich vom Pergament verdrängt, mit dem 10. Jahrhundert begann der Siegeszug des Papiers. Doch hielt die päpstliche Kanzlei bis ins 11. Jahrhundert an ihm fest. Papyrus ist sehr langlebig. Für Aufsehen sorgten noch in jüngster Zeit rund 2000 Jahre alte Papyrusrollen, die Beduinen in Ruinen und Höhlen der früheren Gemeinde Qumran am Nordwestufer des Toten Meeres fanden.

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PDF

Mit der Abkürzung PDF bezeichnet man das so genannte Portable Dokument Format. Vom US-amerikanischen Softwarehersteller Adobe Systems Inc. entwickelt, dient dieses Datenformat zum Austausch und zur Verarbeitung elektronisch gespeicherter, formatierter Dokumente mit Text und Bild unabhängig von der verwendeten Hard- und Software. Als Besonderheit sind Texte und Grafiken in Vektor-Form gespeichert, sodass die Auflösung ihrer Darstellung nur von dem Ausgabegerät (Bildschirm, Drucker) abhängt. PDF-Dateien sind im Allgemeinen an der Endung „PDF" ihres Dateinamens zu erkennen. Sie lassen sich mit dem Programm Adobe Acrobat erzeugen. Zum Anzeigen und Ausdrucken von PDF-Dateien gibt es den kostenlosen Acrobat Reader.

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Personalize

Begriff, der das Anpassen von Software-Oberflächen und -Funktionen an die persönlichen Vorlieben des Users bezeichnet; auch customize genannt.

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Personalisiertes Drucken

Mit personalisiertem Drucken bezeichnet man Verfahren, mit denen die einzelnen Exemplare eines Drucklaufes zu gewissen Teilen individuelle Aufdrucke erhalten. Personalisiertes Drucken setzt zumindest für die individuellen Aufdrucke ein digitales Druckverfahren voraus, bei dem die Druckdaten zwischen einzelnen gedruckten Exemplaren wechseln können. Eine häufige Anwendung des Verfahrens ist das Adressieren von Druckerzeugnissen und die persönliche Anrede des Adressaten.

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Pixel

Ein Pixel – die Abkürzung für Picture Element (engl. Bildelement) – ist im Computerbereich die Bezeichnung für einen Bildpunkt, das heißt die kleinste Einheit eines digital dargestellten Bildes. Der Speicherbedarf eines aus Pixeln bestehenden Bildes richtet sich nach seiner Größe, seiner Auflösung, das heißt der Anzahl der Pixel pro Flächeneinheit, und der Anzahl darstellbarer Farben.

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Pixelformat

Format für die Speicherung von Bilddaten, bei dem jeder Bildpunkt im Rahmen der gegebenen Auflösung durch entsprechende Daten repräsentiert wird. Bildverarbeitungsprogramme wie Photoshop verwenden das Pixelformat; das meistverwendete ist TIFF (Tagged Image File Format). Das Pixelformat eignet sich vor allem für Realbilder, je nach Bildqualität ist sein Speicherbedarf aber sehr hoch.

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Polaroid

Als Verfahren zur sofortigen Erzeugung fertiger Fotografien innerhalb der Kamera stellte der Polaroid-Prozess die erste bedeutende Weiterentwicklung der Fotografie seit ihrer Erfindung dar. Das Funktionsprinzip beruht auf pastenförmigen Entwicklersubstanzen, die nach der Aufnahme auf dem belichteten Film verteilt werden und durch Diffusion auf ihn wirken. Erfinder des Polaroid-Verfahrens ist Edwin Herbert Land (* 7. Mai 1909 in Bridgeport/Connecticut, † 1. März 1991 in Cambridge/Massachusetts). Er gründete 1937 die Polaroid Corporation und stellte 1947 die erste Polaroid Land Kamera vor, das Modell 95. Es gab rund eine Minute nach der Aufnahme ein 83 x 108 mm großes schwarzweißes Papierbild aus. 1956 wurde die einmillionste Sofortbild-Kamera verkauft. 1963 erschien die erste Polaroid-Farbkamera. Heute sind Digitalkameras an die Stelle der Polaroidkamera getreten. Ende 2001 ging ihr Hersteller in Konkurs.

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Pop-up-Werbung

Als unvermittelt auf dem Bildschirm erscheinendes Fenster gehört die Pop-up-Werbung zu den Werbemitteln von Internet-Angeboten. Die Werbung wird in ein neues Browserfenster geladen, das sich beim Aufruf einer Internet-Seite automatisch öffnet und gegebenenfalls auch einen Teil des Inhalts verdeckt. Der Internet-Nutzer kann es per Mausklick schließen. Ein Pop-up lässt sich in verschiedenen Größen und unter Einsatz verschiedener Formate erzeugen.

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Postscript

Postscript ist eine von dem Softwarehersteller Adobe Systems Inc. entwickelte Seitenbeschreibungssprache, die sich in der digitalen Druckvorstufe als Quasi-Standard durchgesetzt hat. Sie beschreibt Dokumente weitgehend geräteunabhängig, sodass etwa die Auflösung eines Bildes erst im Ausgabegerät festgelegt wird. Das neuere Postscript 2 bietet unter anderem eine Verbesserung der farbmetrischen Fähigkeiten, da der Referenzfarbraum nach dem CIE-Standard integriert ist. Das aktuelle Postscript 3 bringt unter anderem Verbesserungen bei der Darstellung von Farben und räumlichen Objekten sowie die Unterstützung der Überfüllung von grafischen Objekten.

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Proof

Ein Proof (engl. „Nachweis“) ist ein Einzeldruck einer Vorlage als verbindliche Kontrollmöglichkeit (Seitenstand und Farbe) für den nachfolgenden Druck. In analogen Proof-Verfahren (Dry-Match, Press-Match etc.) wird das Proof von fertig belichteten Filmen erstellt; es stimmt sehr weitgehend mit dem späteren Druckergebnis überein. Beim digitalen Proof wird die im Rechner erstellte Seite auf einen Farbdrucker ausgegeben. Dieser Proof ist kostengünstiger, da keine Filme benötigt werden, allerdings fehlt die Kontrolle des Belichtungsvorgangs.

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Punktzuwachs

Mit Punktzuwachs bezeichnet man die in der Druckvorstufe und im Druck auftretende Größenzunahme von Rasterpunkten, die je nach Verfahrensstufe ganz unterschiedliche Ursachen hat. Der Effekt ist bei mittleren Bildhelligkeiten am auffälligsten und sollte bei den Ein

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Quark Xpress

Das Programm QuarkXpress gilt als die führende Software für DTP im professionellen Einsatz. Die Software ist für Macintosh-Computer und Windows-PC erhältlich.

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Radierung

Im 16. Jahrhundert entstanden, ist die Radierung (von lateinisch „radere“ – schaben) eine Weiterentwicklung des Kupferstichs. Man beschichtet bei diesem Verfahren eine Metallplatte (in der Regel Kupfer) mit einem säurefesten Lack und legt mit einer so genannten Radiernadel die gewünschten Bereiche des Untergrunds in Form von Linien, Schraffuren etc. frei, die später im Druckbild farbig erscheinen sollen. Dann behandelt man die Platte mit Säure, wobei das Metall an den freigelegten Stellen angeätzt wird. Nachdem der noch vorhandene Lack entfernt wurde, kann die Platte als Tiefdruckform dienen. Die Radierung ist bis heute als künstlerische Technik recht weit verbreitet.

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Rakel

Mit Rakel bezeichnet man beim Tiefdruck ein dünnes Stahllineal, das nach dem Einfärben der Druck- oder Farbwalze überschüssige Farbe abstreift. Beim Siebdruck verwendet man eine Rakel mit einer Gummi- oder Kunststoffkante zum Verteilen der Farbe auf dem Sieb.

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RAL-Farben

RAL-Farben sind Standardfarben gemäß einer Reihe von Farbsammlungen für die Industrie, die das Deutsche Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung, Sankt Augustin (ursprünglich „Reichsausschuss für Lieferbedingungen“) herausgibt. Insgesamt gibt es über 2.000 RAL-Farben. 1.688 Farbtöne enthält das RAL Design System, ein den ganzen Farbraum umfassendes Farbsystem. Darüber hinaus sind sämtliche RAL-Farben aus dem RAL Design System und der klassischen Farbsammlung RAL 840-HR auch digital definiert und für gängige Grafikprogramme unter Windows und Macintosh verfügbar, und zwar für mehr als 20 Ausgabevarianten, das heißt für verschiedene Bildschirme und Drucker.

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Raster

In der Reproduktion von Bildern versteht man unter einem Raster eine Fläche mit kleinen, regelmäßig oder zufällig angeordneten geometrischen Formen (z.B. runde, quadratische oder anders geformte Punkte, Linien). Mit seiner Hilfe setzt man Halbtonbilder in eine für das Drucken erforderliche reine Schwarzweiß- beziehungsweise vollfarbige Darstellung um, indem man entweder die Größe oder die Häufigkeit der Elemente gemäß der Bildhelligkeit variieren lässt.

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Raster-Proof

Zusätzlich zur Layout- und Farbinformation dient ein Raster-Proof dazu, die Rasterstrukturen eines Drucks vorab zu kontrollieren. So lassen sich in diesem Bereich auftretende Fehler wie Moiré und Rosetteneffekte rechtzeitig erkennen. Da die Druckdaten vor der Rasterung der Bilder im Raster Image Processor (RIP) noch keine Rasterinformationen enthalten, muss vor der Anfertigung eines Raster-Proofs eine Rasterung erfolgen. Um Fehler auszuschließen, lässt man den Proofdrucker oft von demselben RIP ansteuern, der auch den Film- beziehungsweise den Plattenbelichter mit Daten versorgt.

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Rausatz

Rausatz heißt die Gestaltung von Text, bei der die Zeilen nicht durch entsprechende Vergrößerung der Wortabstände eine einheitliche Länge haben, der verfügbare Platz jedoch durch Worttrennungen bestmöglich ausgenutzt wird. Das Variieren der Zeilenlängen als bewusstes gestalterisches Mittel nennt man im Gegensatz dazu Flattersatz.

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Relaunch

Zeitpunkt, zu dem eine bereits zur allgemeinen Benutzung im Internet freigegebene Website (site, launch) mit neuem Gesicht, also meist mit neuer Navigationsstruktur, neuem Design und erweitertem Inhalt, online geht.

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Response

Auch Resonanz, bezeichnet den Rücklauf, der auf eine Direktwerbeaussendung beim Absender eingegangen ist. Die unmittelbare und direkte Erfolgskontrolle ist neben der individuellen Zielgruppenansprache der entscheidende Vorteil von Direktwerbung gegenüber klassischer Werbung. Wenn mit der Antwortkarte nicht unmittelbar bestellt wird, sondern weitere Informationen angefordert werden, ist für die Beurteilung des Werbeerfolges nicht die reine Anforderungsquote maßgebend, sondern die Umwandlungsrate.

Response Element

Ein Responseelement ist der Teil eines Mailings, mit dem der Angeschriebene antworten, d.h. "Response" (Antwort) geben kann. Diese Antwort kann z.B. eine Informationsanforderung, die Bitte um Kontaktaufnahme oder die Bestellung eines Artikels beinhalten. Responseelemente können Antwortkarten oder Antwortscheine mit einem Antwortkuvert sein.

RGB

RGB heißt das gängige additive Farbmodell mit den Primärfarben Rot, Grün und Blau, mit dem selbst leuchtende Ausgabegeräte wie Bildschirme, aber auch elektronische Aufnahmegeräte wie Scanner und Videokameras arbeiten. Von RGB gibt es eine Reihe verschiedener Varianten; als neuen einheitlicheren Standard haben die Hersteller Hewlett-Packard und Microsoft im Jahr 1998 sRGB vorgeschlagen.

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Ries

Das Ries ist eine bestimmte, eingepackte Menge von Papierbögen. Früher umfasste ein Ries 480 oder 500 Bögen, heute als Neuries 1000 Bögen. Weitere Maßeinheiten für Papierbögen sind Buch (100 Bögen), Heft (10 Bögen) und Ballen (10 000 Bögen). Das Wort Ries stammt aus dem Arabischen (rizma – Paket) – eine Erinnerung daran, woher die Papiermacherkunst nach Europa kam.

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Rollover

Ein Bild, was gegen ein anderes ausgetauscht wird, wenn man mit der Maus darüberfährt.

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Satinieren

Eine Nachbehandlung des Papiers nach der Herstellung ist das Satinieren in einem Kalander – auch Kalandrieren genannt. Dabei läuft das Papier über mehrere Walzenpaare, die durch Walzen verschiedener Härte und Materialien gebildet werden. Der dadurch bewirkte "Bügeleffekt" verleiht der Papieroberfläche mehr Glätte und Glanz.

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Serife

Eine Serife ist ein kleiner Endstrich am Ende der Striche von Buchstaben. Dieses Gestaltungsmerkmal ist typisch für die so genannten Antiqua-Schriften, die sich auf das antike Rom zurückführen lassen. Serifen kommen dem Wahrnehmungsmechanismus des menschlichen Auges entgegen und fördern dadurch die Lesbarkeit von Schriften.

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Server

Server sind Computer oder auch Software-Pakete, die in einem Netzwerk als Teil eines Client/ServerSystems bestimmte Dienste anbieten. Im Umfeld der Druckvorstufe werden leistungsfähige Rechner als Datenserver dazu verwendet, umfangreiche Datenmengen an Texten und Bildern in hoher Auflösung zentral zu speichern. Auch Kommunikationsserver, die Datenübertragungsdienste im Netzwerk zur Verfügung stellen, spielen in diesem Umfeld eine Rolle.

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Sicherheitsfaden

Bei Banknoten dienen Sicherheitsfäden als Schutz gegen Fälschungen. Sie können auf der Papieroberfläche liegen oder – wie bei den neuen Euro-Geldscheinen – im Papier eingebettet sein, sodass sie nur im Gegenlicht sichtbar sind. Es handelt sich dabei um schmale Kunststoffstreifen, gegebenenfalls mit Durchbrüchen, die im Gegenlicht als Negativschrift erscheinen.

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Siebdruck

Beim Siebdruck besteht die Druckform aus einem Siebgewebe mit Druckschablone. Die Druckfarbe wird durch die Druckform hindurch auf das zu bedruckende Material übertragen. Zum Übertragen des Bildes auf das Sieb gibt es mehrere Methoden von einfacher manueller Art bis zum fotografischen Prozess. Der Farbauftrag beim Siebdruck ist fünf bis zehnmal so dick wie bei anderen Druckverfahren. Er eignet sich daher besonders für hochwertige Werbedrucke, Schilder, Plakate und Verpackungsdrucke.

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Steg

In der Gestaltung einer gedruckten Seite heißen die freien Streifen zwischen dem Satzspiegel und den Seitenrändern Stege. Nach der Lage auf der Seite unterscheidet man den Kopf-, den Fuß, den Seiten- und den Bundsteg. Bei der Bemessung der Stegbreiten werden in der Typografie oft Verhältniszahlen verwendet. Der Bundsteg erhält dabei den Wert 2 und die anderen Stegbreiten in der Reihenfolge Kopf – Seite – Fuß dazu in Relation gesetzte Werte. Man gibt dann für die Stegbreiten nur ihr Verhältnis zueinander an, beispielsweise „2 : 3 : 3 : 4“.

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Subtraktive Farbmischung

Bei der subtraktiven Farbmischung entsteht der Farbeindruck dadurch, dass einzelne Frequenzbereiche, das heißt Farben, aus dem gesamten Spektrum des sichtbaren Lichts herausgefiltert werden. Bei Farbdrucken geschieht dies durch Übereinanderdrucken der verwendeten Druckfarben – in der Regel die Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb, mit denen sich alle Farbtöne des zugehörigen Farbraums in dieser Weise erzeugen lassen.

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Tamper-evident-Klebeetiketten

Tamper-evident nennt man Klebeetiketten, die Manipulationen erkennen lassen. Eine einfache Form solcher Etiketten sind die bekannten Preisschilder in Lebensmittelgeschäften, die aus Einzelteilen zusammengesetzt sind und sich nicht in einem Stück von der Unterlage lösen lassen. Spezielle Tamper-evident-Etiketten dienen beispielsweise dazu, die Unversehrtheit von Verpackungen zu sichern.

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Tampondruck

Mit Tampondruck (englisch: pad printing) bezeichnet man ein indirektes Tiefdruckverfahren, bei dem als Zwischenmedium ein flexibles (oft halbkugelförmiges) Tampon aus Siliconkautschuk die Druckfarbe von der Platte auf die zu bedruckende Fläche überträgt. Mit dieser Methode lassen sich irregulär geformte Gegenstände in großer Vielfalt bedrucken.

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Tampondruck

Mit Tampondruck (englisch: pad printing) bezeichnet man ein indirektes Tiefdruckverfahren, bei dem als Zwischenmedium ein flexibles (oft halbkugelförmiges) Tampon aus Siliconkautschuk die Druckfarbe von der Platte auf die zu bedruckende Fläche überträgt. Mit dieser Methode lassen sich irregulär geformte Gegenstände in großer Vielfalt bedrucken.

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Thermochromische Druckfarben

Thermochromische Druckfarben verändern ihre Farbe analog zu Temperaturveränderungen. Je nach Art der Farbe kann sich dabei der Farbton ändern, oder die Färbung verschwindet ganz. Manche thermochromischen Druckfarben reagieren bereits bei kurzer Berührung auf Körperwärme. Auf diese Weise lassen sich Dokumente in leicht überprüfbarer Form gegen Fälschung schützen. Farben, die bei geeigneten Temperaturen umschlagen, setzt man als Temperaturanzeige für Getränke und Medikamente oder auch zur Überwachung von Heiz- oder Kühlaggregaten ein. Die meisten Farbveränderungen sind reversibel, es gibt aber auch thermochromische Druckfarben, die bei einer bestimmten Temperatur dauerhaft ihre Farbe ändern. Auf hitzeempfindlichen Produkten angebracht können sie auf mögliche Schäden hinweisen.

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Thermochromische Druckfarben

Thermochromische Druckfarben verändern ihre Farbe analog zu Temperaturveränderungen. Je nach Art der Farbe kann sich dabei der Farbton ändern, oder die Färbung verschwindet ganz. Manche thermochromischen Druckfarben reagieren bereits bei kurzer Berührung auf Körperwärme. Auf diese Weise lassen sich Dokumente in leicht überprüfbarer Form gegen Fälschung schützen. Farben, die bei geeigneten Temperaturen umschlagen, setzt man als Temperaturanzeige für Getränke und Medikamente oder auch zur Überwachung von Heiz- oder Kühlaggregaten ein. Die meisten Farbveränderungen sind reversibel, es gibt aber auch thermochromische Druckfarben, die bei einer bestimmten Temperatur dauerhaft ihre Farbe ändern. Auf hitzeempfindlichen Produkten angebracht können sie auf mögliche Schäden hinweisen.

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Typografie

Die Typografie ist die Lehre von der Gestaltung und dem Einsatz der Schrift. Ihr Ziel ist es, Text so gut lesbar wie möglich sowie optisch ansprechend zu machen – durch Auswahl von Schriftarten, -größen und -attributen, aber auch durch die Seitengestaltung. Für Schrift auf Papier sind die Regeln der Typografie so ausgereift, dass kaum noch Verbesserungen möglich erscheinen. Für andere Medien – zum Beispiel den Bildschirm – ist dies noch nicht der Fall .

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Unbuntaufbau

Der Unbuntaufbau ist ein Verfahren zur Farbmischung bei der Herstellung von Farbsätzen für den Vierfarbendruck, bei dem man sämtliche (gleichen) Anteile der drei Buntfarben Cyan, Magenta und Gelb des CMYK-Farbsystems, die im Idealfall zusammen einen Grauwert ergeben, durch entsprechende Anteile der Farbe Schwarz ersetzt. Dadurch verringert sich der Farbeinsatz deutlich, und neben Kosteneinsparungen wird auch der Druckprozess leichter beherrschbar.

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Unterschneidung

In der Typographie bedeutet Unterschneidung die Verringerung des Abstands zwischen zwei Buchstaben (Versalie und Gemeine) aus ästhetischen Gründen, so dass sich die von ihnen belegten Quadrate überlappen. Typische Buchstabenpaare dafür sind „To“ oder „Va“.

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Virtual Community

Kommerzielle Websites versuchen, eine Online-Gemeinde um sich zu bilden, mit dem Ziel der besseren Kundenbindung. VCs bieten Kommunikation unter Marktbesuchern, Händlerberatung und Preistransparenz.

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WAN

Wide Area Network: Netzwerk, das im Unterschied zu LANs (Local Area Network) geografisch entfernte Standorte verbindet.

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WAP

Wireless Application Protocol: Standard, der den mobilen Zugriff – beispielsweise mit dem Mobiltelefon – auf das World Wide Web ermöglicht.

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Workflow

Workflow ist ein Verfahren zur computergestützten Organisation von Arbeitsabläufen, das darin besteht, Dokumente in geordneter Weise von einer Arbeitsstufe zur nächsten zu bewegen. Dies kann durch Transport der Dokumente in einem Netzwerk geschehen oder dadurch, dass sie an zentraler Stelle vorgehalten werden und die einzelnen Stufen gemäß dem Arbeitsfortschritt Zugang dazu erhalten. Workflow-Software kann die Arbeit auch überwachen und zum Beispiel bei Terminüberschreitungen Alarm auslösen.

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World Wide Web

Das World Wide Web (WWW) ist ein Internet-Dienst, der die Übertragung und Darstellung von Texten und Bildern, aber auch Audio- und Videosequenzen über so genannte Browser mit grafischer Bedienung beim Anwender ermöglicht. Ein wichtiges Kennzeichen des WWW ist das Konzept des Hypertexts. Damit lässt sich ein Dokument über Sprungstellen ("Links"), die mit beliebigen Objekten (Textstellen, Bilder etc.) verbunden sind, mit jedem anderen Dokument im gesamten Internet verknüpfen. Auf diese Weise bildet das World Wide Web ein riesiges Netzwerk von vielen Millionen untereinander verbundenen Dokumenten. Es bildet heute auch die Grundlage für die schnell zunehmende kommerzielle Nutzung des Internets.

Xerografie

Die 1937 von dem amerikanischen Patentanwalt Chester F. Carlson erfundene Xerografie ist ein Druckverfahren, das ursprünglich für Kopierer entwickelt wurde, mit dem heute aber auch Laserdrucker und digitale Drucksysteme arbeiten. Die Grundlage bildet eine mit einem Fotohalbleiter beschichtete Trommel, die elektrisch aufgeladen und durch ein darauf projiziertes Motiv partiell wieder entladen wird. Dunkle Flächen behalten ihre Ladung, und dort bleibt aufgebrachtes Farbpulver („Toner“) haften. Das so geformte Bild wird anschließend auf Papier übertragen und mit Wärme fixiert.

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XML

XML (Extensible Markup Language) ist eine Symbolsprache, die dazu dient, die Struktur von Dokumenten zu beschreiben. Äußerlich ähnelt XML dem im Internet üblichen HTML (Hypertext Markup Language). Der wichtigste Unterschied besteht darin, dass man die in XML verwendeten Symbole ("Tags") in weiten Grenzen frei wählen kann, während sie in HTML fest definiert sind. Dadurch lassen sich spezielle Formen von XML für fast beliebige Anwendungen bilden. XML ist im Wesentlichen eine eingeschränkte Form der in der Norm ISO 8879 definierten, allgemeinen Dokumentenbeschreibungssprache SGML (Standard Generalized Markup Language) und wurde für die Übertragung reich strukturierter Dokumente über das World Wide Web geschaffen. Die Normierung von XML liegt in den Händen des internationalen World Wide Web Consortium.

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Zeichensatz

Mit Zeichensatz bezeichnet man die Menge der Buchstaben, Ziffern und Zeichen, die ein Schrifttyp enthält oder ein Ein- oder Ausgabegerät verarbeiten kann.

Zip

Das Archivieren bzw. Verpacken einer oder mehrerer Dateien mit einem Komprimierungsprogramm wie WinZip oder PKZIP; mit WinZip oder PKZIP manipulierte Dateien haben die Endung .zip (filename extension). Im deutschen Sprachgebrauch hat sich für diese Art der Datenkomprimierung das Verb "zippen" eingebürgert; vgl. data compression.

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